Theaterverein Köwerich 1954 e.V.

« Et Kewia Padent »

Bühnenstück in 3 Akten v. Toni Feller

 

laufen bereits seit November 2007, denn schon am 23. Februar 2008 ist um 19:30 Uhr Premiere im Jugendheim Köwerich.

Der gründlichen Vorbereitung dient auch in diesem Jahr ein Probenwochenende, das vom 18. bis 20. Januar 2008 in Manderscheid stattfindet. Hier wird an drei Tagen im Block intensive Probenarbeit geleistet, damit wir auch in der Saison 2008 unseren Besuchern wiederum beste Unterhaltung bieten können.   

 

Die Handlung

Dieses Stück mit 7 weiblichen und 6 männlichen Rollen handelt von dem Dorf-Zahnarzt Siegismund Ritz (Martin Basten), der selbst auch in diesem Ort als Sohn eines Bauschlossers und Enkel eines Hufschmieds geboren und aufgewachsen ist. Seine Begabung liegt eher im handwerklich-praktischen als im theoretisch-zahnmedizinischen Bereich. So ist auch die bahnbrechende Erfindung des Tüftlers entstanden, eine Apparatur, die es ermöglicht, Zähne nach einem ganz neuen Verfahren schnell und schmerzfrei zu implantieren.

Diese Aufsehen erregende Erfindung weckt natürlich auf der einen Seite Neid und Existenzängste bei dem Zahnarztkollegen Klaus Keck aus dem Nachbarort (Roger Gerland), auf der anderen Seite ruft sie aber auch den geschäftstüchtigen Beauftragten eines japanischen Konzerns, Halakido (Thomas Krämer) auf den Plan, der aus dieser Erfindung natürlich Kapital schlagen möchte.

Elli Ritz, die Ehefrau des Erfinders (Claudia Schlöder), ist pikanterweise nebenher auch die Geliebte von dessen Zahnarztkollegen aus dem Nachbarort, der natürlich versucht, über diese Schiene an die Erfindung, das Patent, heranzukommen und zu diesem Zweck zusätzlich den Detektiv Schönhuber (Stephan Basten) engagiert.

Die Seele der Praxis von Siegfried Ritz ist allerdings seine Mitarbeiterin, die Zahnarzthelferin Heide (Katja Haubrich), die als versierte Fachkraft ihrem Chef in fachtheoretischer Hinsicht weit überlegen ist. Sie verehrt diesen ebenso heiß wie erfolglos, ist aber eher ein Mauerblümchen und hoffnungslos altmodisch, was sowohl in ihrer Kleidung, als auch in ihrer Frisur zum Ausdruck kommt.

Frau Schmitt (Jutta Hornen), zunächst noch forsch und sehr selbstbewusst, erlebt als Patientin eine dramatische Behandlung, die von dem Dauergast im Wartezimmer Franz Nees (Roland Scholtes) hautnah miterlebt wird, was ihn in seinem Verhalten, anderen Patienten „großzügig“ den Vortritt zu lassen, noch bestärkt. Er verbirgt seine panische Angst vor dem Zahnarzt oft hinter markigen Sprüchen. In seiner Feigheit steht ihm sein Kollege Karl Bader (Thomas Classen) kaum nach, der als Erster in den Genuss der neuen Erfindung kommen soll.

Sigi Ritz, der kein Kostverächter ist und der die mondäne Frau von Bergen (Dagmar Scholer) zu seiner Geliebten macht und seiner Patientin, der Oma Ratzel (Petra Anker) das letzte Gebiss noch nach der herkömmlichen Methode einsetzt, wird von dieser beim Feilschen um den Preis clever ausgetrickst. Dagegen kommt die resolute Oma Luzia (ebenfalls Petra Anker) als Erste in den Genuss der neuen Zähne.

Als schließlich im turbulenten Finale die japanische Oma (Hilde Neumann) als Demonstrationsobjekt für den Konzernvertreter Halakido das neue Gebiss nach der neuen Methode eingesetzt bekommt, erreicht die Handlung ihren spektakulären Höhepunkt und effektvollen Abschluss.     

 

Termine

Samstag, 23. Februar 2008

Sonntag, 24. Februar 2008

Samstag, 01. März 2008

Sonntag, 02. März 2008

Samstag, 08. März 2008

Sonntag, 09. März 2008